BF 31: Das Buch, das du am häufigsten verschenkt hast

Tja, keines. Ich glaube, ich habe nie ein Buch mehr als einmal verschenkt. Das hat mehrere Gründe: zum Beispiel, dass ich ganz stark versuche, den Geschmack meines Gegenüber zu treffen. Und dabei meinen ziemlich weit außer Acht lasse. Also schenke ich weniger ein Buch, das mir gefiel und eher eines, das dem oder der Beschenkten gefallen könnte. Außerdem schenke ich wenig Bücher (das hat auch damit zu tun, dass ich nichts falsch machen mag bei Büchergeschenken).

Andererseits gibt es natürlich Bücher, die ich häufig verschenken könnte. Die „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick ist beispielsweise ganz große Klasse. Dieses Buch zeigt genau das, was im Titel steht: eine launige Sammlung von Tipps, wie man sich unglücklich machen kann. Und wenn man das Gegenteil davon macht…

Es macht echt viel Spaß, das Buch zu lesen, und ich denke, es würde vielen meiner Freunde und Bekannten gefallen… vielleicht sollte ich mal ein paar Ausgaben davon kaufen und hier und dort verschenken 🙂

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BF 23: Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat

Das sollte eigentlich auch nicht schwer herauszufinden sein, aber ich musste doch einige Bücher in die Hand nehmen und die letzte Seitenzahl ansehen. Und dann eines von zweien auswählen, die beide dieselbe Seitenzahl haben. Das eine war eine Schullektüre – wenn auch eine sehr gute – deshalb fiel es mir nicht ganz schwer 🙂

Paul Watzlawick – Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns

Paul Watzlawick war ein bekannter Kommunikationswissenschaftler und Soziologe. Von ihm dürfte am bekanntesten die „Anleitung zum Unglücklichsein“ sein. In „Vom Unsinn des Sinns…“ erläutert Watzlawick die Systemtheorie sowie den radikalen Konstruktivismus.

Bei der Systemtheorie geht es darum, wie komplexe Systeme (Gesellschaften, Konzerne etc.) betrachtet werden müssten, um verstanden und geändert zu werden: nämlich von innen, ohne jedoch das Außen zu missachten. Der Konstruktivismus spricht davon, dass wir unsere Wirklichkeit selbst „erfinden“ oder konstruieren. Und zwar gibt es nach Watzlawick die Wahrnehmung „erster Ordnung“, das ist das, was wir riechen, tasten, schmecken, und die Wahrnehmung zweiter Ordnung, das ist die Einordnung der erstgenannten Wahrnehmung. Und hier gibt es keine Objektivität mehr. Die Wirklichkeit der Sinnzuschreibung wird von unserem Ich, der Kultur, der eigenen Ideologie, dem Wissen etc. erstellt. Hier ein sehr schönes Beispiel aus Italien, das Watzlawick nennt:

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BF 12: Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast

Man mag es kaum glauben, aber so viele gibt es da nicht. Es sei denn, man rechnet auch die mit ein, die ich zwar empfohlen bekommen, aber nicht gelesen habe… 🙂
Selbstverständlich hat es einen Grund, dass ich so wenige empfohlen bekommen, so wenige Empfehlungen gelesen habe: mein Desinteresse an Epik und vielen sonstigen populären Themen.

Aber über ein Buch, das mir empfohlen wurde und das ich gern weiterempfehle, möchte ich doch ein bisschen schreiben.
Das sehr populäre Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick ist mir vor vielen Jahren von einem Bekannten empfohlen worden. In diesem Buch wird dem dem Leser dargestellt, wie dieser sich unglücklich machen kann. Wenn dieser natürlich genau das Gegenteil macht, macht er sich nicht unglücklich 🙂
Das Buch ist sehr amüsant und locker geschrieben, es macht viel Spaß, es zu lesen. (Watzlawick ist insgesamt ein sehr guter und empfehlenswerter Autor.)
Bei wikipedia gibt’s einen Artikel zum Buch. Da dieser lang und ausführlich ist, schreibe ich nicht mehr weiter… 🙂

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