BarCamp Karlsruhe 2012 Samstag #bcka


Gestern war der erste Tag des BarCamps Karlsruhe 2012. Wie auch beim ersten Mal (letztes Jahr – Samstag, Sonntag), war es wirklich super. Absolut genial organisiert, alles lief super und nichts fehlte.
Ich habe viele Sessions besucht, Leute getroffen und kennengelernt. Also alles, was ein BarCamp ausmacht.

Am Samstag war ich in folgenden Sessions:

  • Arduino (@musevg)
    Ich glaube, langsam ist bekannt, dass ich Arduino sehr spannend finde. Eigentlich finde ich diese Art von „Spielereien“ insgesamt sehr interessant. Man hat dabei eine Plattform auf der man relativ einfach neue Dinge programmieren kann. Durch das ziemlich einfache System kommt man schnell zu Ergebnissen, da man sich nicht mit Löten und diversen elektronischen Dingen beschäftigen muss, sondern „nur“ programmieren.
    Michael jedenfalls hat die Arduino-Plattform vorgestellt, ein bisschen über Shields erzählt und schnell gezeigt, wie man eine LED zum Blinken kriegt.
  • Suse Studio – Live CD -> VM App (Jens)
    Mit SuSE Studio kann man sehr einfach und schnell ein passendes Image für VM & Co. erstellen und herunterladen, von Anderen erstellte klonen und bearbeiten. Dies wurde vorgestellt. Das ist echt ne tolle Sache: zum Beispiel kann man sich ganz schnell einen Linux-Webserver zusammenstellen, der nur die benötigten Pakete beinhaltet und bei dem schon diverse Einstellungen gemacht wurden. (Man sollte einen so erstellten Server eher nicht einfach so ins Internet stellen, sondern sich noch einmal sehr genau mit Sicherheit und Co. beschäftigen, aber das sollte imho klar sein…)
  • Klout-Score – sinnvoll?(@EbbeSand, @Socialidx)
    Klout ist ein Service, dessen Sinn mir nicht so ganz erschließt. Er soll Reichweite, Relevanz, Reputation etc. eines Users messen. Dabei kommen solche Werte wie (auf Twitter bezogen) Anzahl der Follower, Mentions und Retweets (der eigenen Tweets) und der Klout-Score der eigenen Follower zum Einsatz.
    Diskutiert wurde über den Sinn und Unsinn von Klout, wobei diesem Service auch vorgeworfen wurde, dass er eher intransparent ist. Hier sollen andere Services besser sein. Dann stellt sich die Frage, wie sinnvoll ein solcher Service ist, wenn viele Menschen anonym bzw. pseudonym twittern (ich zum Beispiel). Dass Klout sicherlich zu einer Verflachung führt, ist imho klar. Katzen- und Babybilder sorgen ganz sicher für Favs, und sonst sind fiese Kommentare zu Schwiegermutter gesucht, Bauer sucht Frau etc. ganz sicher auch hilfreich.
    Was sowas über den Twitterer und die Qualität der Tweets aussagt, ist somit klar.
  • Wie organisiere ich ein Barcamp? (Benjamin)
    Genau über dieses Thema wurde gesprochen/diskutiert. Es ging dabei um eine Uni-Veranstaltung, die als BC organisiert werden sollte und Benjamin wünschte sich Tipps hierfür.
  • Urheberrechtsquiz (@A_Christofori)
    Ein spannendes Quiz mit Urheberrechtsthemen. Sowas wie „Jemand setzt in sein Blog ein Zitat von Karl Valentin. Darf er/sie das?“ Darüber wurde abgestimmt und danach diskutiert. Ich habe wenig Neues erfahren, aber es hat viel Spaß gemacht und gerade für einen Blogger ist es immer wieder wichtig, sich mit sowas zu beschäftigen.