Bischof Mixa relativiert auch

Es ist ja inzwischen ganz normal in der Katholischen Kirche, sich gestrig oder gar ewig gestrig zu präsentieren. Der Papst macht das ja auch schon länger, vor kurzem hat er bekanntermaßen einen absolut rechten ewigst Gestrigen und Holocaust-Leugner rehabilitiert.
Nun macht Bischof Mixa weiter: er vergleicht den Holocaust (bzw. die Shoa) mit Abtreibungen.

Ich frage mich, ob der Leidendruck bei den aufgeklärten Katholiken nicht langsam groß genug ist, um der Kirche den Rücken zu kehren. Ändern können sie schließlich nichts, Demokratie oder Teilhabe an Entscheidungen ist bei denen ja ungewollt. (Davon träumen bestimmte Menschen in „demokratischen“ Parteien sicher auch.) Aber zahlen, zahlen dürfen sie (und wir anderen über die Steuererstattung übrigens auch!)

Quelle: SZ