Geschichtsklitterer Mixa

Ich frage mich langsam, ob man den ewig gestriten Bischof Mixa nicht einfach ignorieren sollte wie die dauernden Anfeindungen der „etablierten“ Presse gegen Blogs, oder ob man immer wieder darauf hinweisen muss, das gewisse Kräfte in der katholischen Kirche gern die Geschichte in ihrem Sinne umdeuten wollen und alles niedermachen, was ihnen missfällt. Beispielsweise Bischof Mixa*.
Der meinte darauf hinweisen zu müssen, dass Nationalsozialismus und Sozialismus praktizierter Atheismus waren.
Da frage ich mich doch, wo der Papst war, wo die Priester, als Millionen von Juden, Schwule, Sinti, Linke in den KZ verschwanden? Genau, die haben mit den Nazis für den Frieden gebetet. Und sie damit unterstützt. Hätten die sich genau so verhalten, wie der Bischof es heute gern behaupten würde, dann hätte es die Shoa nie gegeben!

Worüber ich mich hier aufrege? Hierüber

* wieder mal

Manche mögen lieber Nazis als vergewaltigte Kinder

Zumindest diesen Anschein erweckt ein Artikel bei der SZ:
Ein 9-jähriges Mädchen wurde (wahrscheinlich) von ihrem Stiefvater vergewaltigt, der nun in Haft sitzt. Das Mädchen hat eine Abtreibung vorgenommen und wurde nun von der katholischen Kirche exkommuniziert.

Habe ich eigentlich schon mal gesagt, dass ich nur jedem raten kann, aus dieser gefährlichen Sekte Kirche auszutreten?!

Bischof Mixa relativiert auch

Es ist ja inzwischen ganz normal in der Katholischen Kirche, sich gestrig oder gar ewig gestrig zu präsentieren. Der Papst macht das ja auch schon länger, vor kurzem hat er bekanntermaßen einen absolut rechten ewigst Gestrigen und Holocaust-Leugner rehabilitiert.
Nun macht Bischof Mixa weiter: er vergleicht den Holocaust (bzw. die Shoa) mit Abtreibungen.

Ich frage mich, ob der Leidendruck bei den aufgeklärten Katholiken nicht langsam groß genug ist, um der Kirche den Rücken zu kehren. Ändern können sie schließlich nichts, Demokratie oder Teilhabe an Entscheidungen ist bei denen ja ungewollt. (Davon träumen bestimmte Menschen in „demokratischen“ Parteien sicher auch.) Aber zahlen, zahlen dürfen sie (und wir anderen über die Steuererstattung übrigens auch!)

Quelle: SZ