Unchristlich, aber lustig…

Der Papst stirbt und kommt an die Himmelstür. Petrus begrüßt ihn und fragt nach
seinem Namen. „Ich bin der Papst!“ – „Papst, Papst“, murmelt Petrus. „Tut mir
leid, ich habe niemanden mit diesem Namen in meinem Buch.“ – „Aber… ich bin
der Stellvertreter Gottes auf Erden!“ – „Gott hat einen Stellvertreter auf Erden?“
sagt Petrus verblüfft. „Komisch, hat er mir gar nichts von gesagt…“ Der Papst
läuft krebsrot an. „Ich bin das Oberhaupt der Katholischen Kirche!“ –
„Katholische Kirche… nie gehört“, sagt Petrus. „Aber warte mal nen Moment, ich
frag den Chef.“ Er geht nach hinten in den Himmel und sagt zu Gott: „Du, da ist
einer, der sagt, er sei dein Stellvertreter auf Erden. Er heißt Papst. Sagt dir
das was?“ – „Nee“, sagt Gott. „Kenn ich nicht. Weiß ich nichts von. Aber warte
mal, ich frag Jesus. Jeeesus!“ Jesus kommt angerannt. „Ja, Vater, was gibts?“
Gott und Petrus erklären ihm die Situation. „Moment“, sagt Jesus, ich guck mir
den mal an. Bin gleich zurück.“ Zehn Minuten später ist er wieder da, Tränen
lachend. „Ich fass es nicht“, japst er. „Erinnert ihr euch an den kleinen
Fischerverein, den ich vor 2000 Jahren gegründet habe? Den gibt’s immer noch!“

Geschichtsklitterer Mixa

Ich frage mich langsam, ob man den ewig gestriten Bischof Mixa nicht einfach ignorieren sollte wie die dauernden Anfeindungen der „etablierten“ Presse gegen Blogs, oder ob man immer wieder darauf hinweisen muss, das gewisse Kräfte in der katholischen Kirche gern die Geschichte in ihrem Sinne umdeuten wollen und alles niedermachen, was ihnen missfällt. Beispielsweise Bischof Mixa*.
Der meinte darauf hinweisen zu müssen, dass Nationalsozialismus und Sozialismus praktizierter Atheismus waren.
Da frage ich mich doch, wo der Papst war, wo die Priester, als Millionen von Juden, Schwule, Sinti, Linke in den KZ verschwanden? Genau, die haben mit den Nazis für den Frieden gebetet. Und sie damit unterstützt. Hätten die sich genau so verhalten, wie der Bischof es heute gern behaupten würde, dann hätte es die Shoa nie gegeben!

Worüber ich mich hier aufrege? Hierüber

* wieder mal

Bild der Woche: Jeanne d’Arc

P1030831Jeanne d’Arc im Ørstedsparken, Kopenhagen. Zweierlei mag ich an diesem Bild: zum einen ist es ein Sinnbild für die Verbrechen des Christentums und des politischen Verrats (die große und in gewissem Sinne mächtige Jeanne wirkt hier demütig und schwach – doch aus ihren Augen blitzt der Widerstand, oder Trotz), zum anderen gefällt es mir einfach vom Ausdruck her.

Das vollständige Standbild:
p1030828-a