Mein erstes Mal: Karneval/Fastnacht 2012

Eigentlich komme ich ja aus einer protestantischen Gegend. Bis ich letztes Jahr das erste Mal in meinem Leben einen Fastnachtszug sah, hatte ich gar kein Interesse an Karneval, Fastnacht etc. Die ganzen Traditionen waren eher etwas für Kinder und komische Leute 🙂
Aber dann war ich eben zufällig zur Fastnachtszeit in Karlsruhe (ein Ort, in dem Fastnacht nicht sonderlich intensiv gefeiert wird, wie ich inzwischen weiß) und habe den Zug erlebt, fotografiert… und war schon sehr angetan. So sehr, dass ich dieses Jahr dabei sein wollte.

Fast hätte sich meine Teilnahme wegen eines Geburtstages zerschlagen, aber glücklicherweise findet der Zug in Karlsruhe am Faschingsdienstag statt, sodass ich dann mitmachen konnte.
Zufällig war ich außerdem am Faschingssonntag in Papenburg und konnte dort den Zug sehen, nicht sehr groß, aber schon sehr witzig:

Am Rosenmontag bin ich dann zurück gefahren und musste/durfte in Köln umsteigen. Bis dahin wusste ich nicht, dass der Zoch direkt am Hauptbahnhof lang führt – sonst hätte ich mein Kostüm eingepackt und mehr Zeit eingeplant 🙂

Am Faschingsdienstag war ich nun – seit vielen, vielen Jahren das erste Mal verkleidet – beim Fastnachtsumzug in Karlsruhe. (Ich wollte feiern und dabei nicht auf meine Kamera achten, deshalb habe ich nur einige Fotos mit meiner Handycam gemacht.) Der Umzug in Karlsruhe ähnelt eher den allemannischen als den kölner Traditionen: die Teilnehmenden sind weniger politisch als vielmehr traditionell. Leider habe ich davon kein Bild gemacht 🙁

Nach dem Umzug wurde dann noch weiter gefeiert, ich war im Unverschämt (eine sehr angenehme Disko in Karlsruhe) aber meinerseits nicht mehr ganz lang, da am Aschermittwoch alles vorbei ist – und Urlaub hatte ich nicht genommen. Vielleicht „leider“ 🙂

Und so sah ich aus (die Sonnenbrille habe ich tatsächlich wegen der Sonne während des Umzugs getragen)

Ich finde das Chirurgen-Kostüm schon sehr chic. Ich hatte es extra ein bissl größer gekauft, sodass ich das beim Umzug „drüber“ tragen konnte.