Blogparade „gecoverter“ Kram

180px-MikeNess_Cologne2Bei freeqnet gibt’s eine Blog-Parade zu „gecoverter“ Musik (Coverversionen und so).

Aufgabenstellung:

Ich möchte gern von euch wissen, welche Coverversion euch besonders gut gefällt! Welcher Song schafft es in seiner Neuauflage, das Original noch zu übertrumpfen? Weshalb ist das eurer Meinung so? Oder ist es gar ein Song, der im Original wirklich schlecht ist? Es dürfen auch gern mehrere genannt werden, solange es nicht in mehrere Stunden Musik ausartet. Wer mag, kann auch seine allgemeine Einstellung zu Coverversionen kund tun. Oder seid ihr vielleicht komplett gegen Coverversionen?

Grundsätzlich stehe ich Coverversionen erstmal offen gegenüber. Zumindest solange es nicht nur Nach-Spielen ist oder es den Anschein erweckt, als wolle der Künstler / die Band mit der Coverversion nur Geld machen oder Ruhm ernten. Irgendwie scheint mir das gerade in der Pop-Szene eher oft der Fall zu sein.

Bei Cover-Versionen ist es mir wichtig, dass die Band dem Lied einen ganz eigenen Touch gibt. Ob’s jetzt eine Jazz-Version von einem Grunge-Song ist (The Bad Plus: Smells like Teen Spirit) oder eine Polka-Version eines Dark Wave-Stücks (The Shanes: Love will tear us apart) oder auch die Punk-Version eines Folk-Songs (Social Distortion: Ring of fire). Und als Bonus zu dieser Auflistung „Das bisschen Grindcore“ von Excrementory Grindfuckers. Der Unterschied zum Original ist mir schon sehr wichtig. Diese Stücke mag ich zwar gern, sie sind mir aber nur auf Anhieb eingefallen.
Am meisten mag ich wohl Lili Marleen von Camerata Mediolanense. Das dürfte aber auch ganz klar daher kommen, dass ich Camerata Mediolanense sehr gern mag…

Ich mag Bands, die viel oder nur covern, insbesondere, wenn es sich um obskure Geschichten handelt 😉

Ganz schrecklich finde ich übrigens Sara Noxx‘ Jeanny Part I

Bild: Mike Ness (Social Distortion) in Köln; Quelle: wikipedia