BF 13: Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst

Da gibt es viele, z.B. einiges von Bill Bryson, Herbert Feuerstein (dem Red.) und Dietmar Wischmeyer.

Aber dismal meine ich von Scott Adams „Dilbert Future – Der ganz normale Wahnsinn geht weiter“. Scott Adams beschreibt in diesem Buch, wie sich die Zukunft seiner Meinung nach entwickelt. Er nutzt seinen technischen und wirtschaftlichen Sachverstand, um Prophezeiungen wie

Computerexperten werden die sexuell attraktivsten Männer der Zukunft sein.

zu entwickeln. Vom belächelten Nerd zum Sex-Symbol? Evolutionär ist das durchaus sinnvoll, da Computerexperten eigentlich die bestangepasstesten Menschen der heutigen Zeit sind. Gewissermaßen 🙂
Die Prophezeiung

In der Zukunft werden alle Funktionen ausgelagert, bis die gesamte Arbeit auf dem Planeten von einer einzigen Person erledigt wird

ist eine klare Folge des Outsourcing-Wahns 🙂
Das ist eine gute Nachricht für die Zukunft:

Die Wissenschaftler werden herausfinden, wie man aus Dummheit umweltfreundliche Energie gewinnt.

Folgende Prophezeiung ist bereits eingetreten

In der Zukunft wird jeder ein Reporter sein

Damit dürfte bewiesen sein, dass dieses Buch sehr cool, skurril und witzig ist. Aufgelockert wird es (wobei dies absolut nicht notwendig ist) von Dilbert-Cartoons.

Hier geht’s zu allen Fragen des Bücherfragebogens

Kriminelle Babys – man kann nie vorsichtig genug sein…

Ein zwei Wochen altes Baby möchte in die USA einwandern und muss den obligatorischen Fragebogen ausfüllen.
Fragen wie diese:

Kommen Sie in die USA, um der Prostitution nachzugehen oder anderen illegalen kommerziellen Untugenden waren Sie in den letzten zehn Jahren an der Prostitution oder Zuhälterei beteiligt?

Wer auf solche Fragen mit „ja“ antwortet, hat doch wohl wirklich einen Knall:

Haben Sie vor der Spionage nachzugehen, der Sabotage, planen Sie Exportvorschriften zu verletzen oder irgendwelche anderen anderen illegalen Aktivitäten in den USA auszuüben?

Im Korrespondenten-Blog gibt’s den ganzen Text dazu.

Ja, ich weiß, Bill Bryson hat auch mal über sowas berichtet, in „Streiflichter aus Amerika“