Adblocker… oder Selbstverteidigung im Internet

Viele Journalisten, Dienstleister und Internetseiten weisen darauf hin, wie böse Adblocker (Werbefilter im Browser) sind, da diese dafür sorgen, dass keine Werbung angezeigt wird und somit keine Erträge generiert werden können.

Andererseits sehe ich die Nutzung von Adblockern ganz einfach als Verteidigungsmaßnahme, gegen

  • Ausspionieren des Users (Rechner/Konfiguration, besuchte Seiten…)
  • nervtötende Werbung (wie Overlays, die sich nur schwer über winzigkleine Buttons, die manchmal schließen und manchmal maximieren bedeuten)
  • selbstabspielende Klänge (liebe Werber, ihr habt wohl einen Knall!)
  • Flash-Schrott, der den Rechner irgendwelche Filme, Anzeigen, Klänge machen lässt, die diesen dann ordentlich verlangsamen
  • etc.

Deshalb nutze ich auf allen Rechnern Adblocker, bei Firefox zusätzlich noch NoScript, Ghostery, Clookie Whitelist und Better Privacy.

Leider reicht das inzwischen nicht mehr, denn heise.de meldet „User-Tracking: Werbefirmen setzen bereits häufig „nicht-löschbare“ Cookie-Nachfolger ein

Zum Glück wurde mir dann dieser Tweet in die Timeline gespült:

Habe ich nun gemacht. Und die Liste werde ich nach und nach erweitern…

Linkliste (10): nackte Kinderstatuen, focus-Berichterstattung, Squirting, Getty Images, Adblocker…

Letzte Woche gab es aus Urlaubsgründen keinen Link der Woche.

Aber diesmal wieder…

Google Analytics blockieren

Bei Mitternachtshacking wird darauf hingewiesen, dass die Google Analytics Javascript-Datei immer häufiger auf dem eigenen Server gehostet wird. Man kann nun also nicht mehr google-analytics.com verbieten und gut.
Also schlägt Christian dort vor, den AdBlockPlus-Filter wie folgt anzupassen:

  • */urchin.js

Und mit diesen Einstellungen werden auch die diversen Klick-Strecken bei den Online-Magazinen sinnlos:

  • # *.ivwbox.de/*
  • # ivw.*

Super Sache. Merci!