soml 16: Ein Lied, das dich mit einem guten Freund verbindet

Wie man sich denken kann, gibt es da viele. Andy W von Philip Boa and the Voodoo Club zum Beispiel – deshalb, weil ein Freund so ähnlich heißt, wie der Titel lautet 🙂
Andererseits ist der Text nicht ganz so schön…

Ein anderer Freund hatte mal irgendwo – ich glaube auf der Federmappe – folgenden Spruch stehen

Why does it hurt when my heart misses the beat?

Dies ist der Beginn von Dr. Mabuse, einem grandiosen Lied von Propaganda. Damals, als ich den Spruch las, hielt ich es nur für so ’ne Musikersache (dieser Freund ist sehr musikalisch), aber als ich dann die CD selbst kennen- und liebengelernt habe, habe ich verstanden.

Hier das Lied via Blip.

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soml 14: Ein Lied, das dich morgens gerne wecken darf

Hmm, ich nehme zum geweckt werden daheim den normalen Buzz und der reicht mir eigentlich. Mobil habe ich irgendso einen Standard-Klang. Irgendwie bin ich da ganz interesselos.
Aber früher, im Studium habe ich mich von Musik wecken lassen (das kam daher, weil ich nur ein Zimmer hatte und somit meine Anlage im Schlaf/Büro/Wohnzimmer).
Ich bin nun mal in mich gegangen und habe überlegt, was mich denn morgens so wecken darf.
Klar ist, es muss Jazz sein. Jazz ist einfach äußerst entspannend, aber bietet trotzdem (zumindest bei den Sachen, die ich höre) genügend Power zum Wecken 🙂

Ich glaube, am besten wäre tatsächlich The Bad Plus – Keep The Bugs Off Your Glass And The Bears Off Your Ass – ich müsste nur irgendwie gewährleisten, dass ich dann auch bald aufstehe. 🙂

Hier der Blip

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soml 24: Ein Lied, das mit deiner Schule/Schulzeit in Verbindung steht

Die Frage dieses Teils habe ich geändert. Da ich mich nie wirklich mit Musik beschäftigt habe, in der Schule kein Musik Prüfungskurs machte, konnte ich mit der ursprünglichen Frage nichts anfangen. Deshalb habe ich diese geändert.

Damals, als ich noch jung und Punk war, und mir wenig (oder keine) Sorgen um Peinlichkeit machte, habe ich Musik gemacht und auch gesungen. Beides eher schlecht als recht. Wahrscheinlich waren wir die erste Punkband, die ein Xylophon genutzt hat. 🙂

Andererseits habe ich auch in zwei Bands tatsächlich ein wenig ernsthaft Musik gemacht. Bei der Punksache waren die Lehrer einfach freundlich, vertrauensselig genug, um uns den Musikraum zu überlassen, bei einer späteren Sache haben wir tatsächlich für ein Konzert (für irgendeine Schulveranstaltung) geübt. Und dann auch gespielt.

Da ich derjenige war, der nichts konnte, aber mitmachen wollte. Und weil ich glaubte, ich könnte singen. Und weil niemand ehrlich genug war, mich vom Gegenteil zu überzeugen, sang ich.

Und zwar Lullaby von The Cure. Hier der Blip dazu.

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Blogparade: Guilty Pleasures

Bei arschgeweiht.at gibt es unter dem Namen „Guilty Pleasures“ eine Blogparade, bei der die Teilnehmenden ihre peinlichste Lieblingsmusik veröffentlichen sollen. Eigentlich nichts für mich, da ich ja all mein Hören (oder fast, mein mobiles nicht) bei last.fm veröffentliche und ihr so eh über meinem teilweise schlechtem Geschmack informiert seid 🙂
Und irgendwie habe ich gar keine Lieblingslieder, die mir peinlich sind.

Aber ich habe doch mal ein bissl gekramt und überlegt, was ihr von mir nie, nie erwarten würdet. Ich habe keine Lust, das irgendwie zu sortieren, also ist die Reihenfolge zufällig…

Natasja – Gi‘ Mig Danmark Tilbage!
Natasja war eine dänisch-sudanesische Reggae-, Dancehall- und Hip-Hop-Musikerin, die leider sehr jung bei einem Unfall starb. Das Lied „Gi‘ Mig Danmark Tilbage!“ (deutsch etwa „Gib mir Dänemark zurück“) ist eine Antwort auf die rechtspopulistische dänische Regierung und ihre Versuche, Dänemark die bekannte Freiheit und Freizügigkeit zu nehmen.

Sabrina Setlur – Du liebst mich nicht
Was mir an diesem Lied sehr gut gefällt, ist das Auskotzen. Sabrina Setlur spuckt dem Angesprochenen die Worte entgegen, sie rappt hier mit viel Verve, das finde ich echt klasse.

Herman’s Hermits – No Milk Today
Hierzu kann ich gar nichts sagen, aber ich mag dieses Lied sowas von gern <3

Irgendwie finde ich, dass keine echten Ausfälle dabei sind, aber das meiste, was musikalisch peinlich wäre, ist eh 80er, und das ist etwas Anderers. Wobei mir da die Videos auch wichtig sind… das Video von Cindy Lauper’s Time after time ist meines Erachtens super, das von Culture Club’s „Do you really want to hurt me“ ebenso. Und das von „Puttin on the ritz“ von Taco. Und… Das eben sind Sachen, die ich eigentlich nur sehöre (seh-höre?). Und das war ja nicht gefragt 🙂

soml 21: Das Lied, das dich am meisten nervt

Tja, das ist echt schwierig. Eigentlich höre ich fast nur Musik, die mir gefällt, und wenn nicht, ist es kein Lied, das mich am meisten nervt.
Wenn ich Radio hören würde, würde ich sicher das ein oder andere Lied kennen, das mich nervt. Aber wenn ich Radio höre, dann nur „Die neue Welle“ und die spielen größtenteils 80er und so. Also Musik, die ich schon gern mag. (Natürlich kommt dann auch mal U2, aber dann höre ich ganz schnell weg oder schalte ab :-))
Andererseits, früher, als ich noch häufiger in Diskotheken ging, hatte ich schon meine Nervsongs. Und von einem solchen will ich nun erzählen. Ein Lied, das mir sehr gut gefiel, dann von meiner Stammdisko totgespielt wurde

Evanescence performing at Le Zenith, Paris - Jacquelin Corrales // Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/deed.en


Ja, gemeint ist der größte Hit von Evanescence – Bring me to Life. Ein eigentlich toller Song, aber irgendwann kann man den einfach nicht mehr hören. Und das war damals bei mir der Fall. Inzwischen ist es anders, ich mag das Lied schon wieder, es ist ja auch lang genug her, dass das ein Hit der Alternative Charts war 🙂

Hier der Blip

Weil das Bild unter BY-SA 2.5 ist, gilt das für den ganzen Artikel.

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soml 25/26/27: Ein Lied deiner/s LieblingsSängerSängerinBand

Diese drei Teile werde ich in einem Beitrag zusammenschreiben, da die Antwort auf alle drei gleich ist: gibt’s nicht (mehr)

Ein Lied deines Lieblingssängers
Das war wohl mal Marc Almond. Aber ist heute nicht mehr der Fall. Nicht nur, weil ich ihn nicht mehr höre, sondern weil sich mein Musikgeschmack insgesamt geändert hat. Man könnte vielleicht dann später auch von David Tibet (Current 93) sprechen, aber auch den höre ich inzwischen nicht mehr so viel. Und nun höre ich niemanden mehr so gern, dass ich von einem Lieblingssänger sprechen könnte.

Ein Lied deiner Lieblingssängerin
Bei einer Lieblingssängerin ist es ähnlich wie beim Lieblingssänger. Außer, dass ich nie so richtig eine echte Lieblingssängerin hatte. Eine ganze Zeitlang mochte ich Tanita Takaram sehr gerne, die eine großartige Sängerin ist, mit einer tollen Stimme. Den Blues für mich hat die grandiose Billie Holiday einmalig verkörpert. (Dass ich für Elena Fossi (Kirlian Camera) lebe und sterbe, dürfte inzwischen bekannt sein…)

Ein Lied deiner Lieblingsband
Meine Lieblingsband war lange Zeit unangefochten Joy Division. Joy Division war eine großartige Band, die sich allerdings meines Erachtens mit deren größten Hit „Love will tear aus apart“ keinen Gefallen getan hat.
Dann als nächstes wurde Welle:Erdball mein Favorit, ich habe alle CDs von Anbeginn bis zu dem Zeitpunkt, als ich das Interesse verlor (fünf CDs und sechs MCDs), plus T-Shirt…
Dann lernte ich :wumpscut: richtig kennen uns sammelte von ihm. Von ihm habe ich zehn (Doppel) CDs und ein paar MCDs, T-Shirts, Poster… teils signiert.
Und dann in den letzten Jahren habe ich auch das Interesse an einer Lieblingsband verloren.

Nun könnte ich es mir einfach machen und bei last.fm schauen, wer meine Lieblingsband/Musiker/in ist, aber das spiegelt ja auch nur meinen Geschmack (bzw. Hörgewohnheiten) der letzten Zeit wider. Und das, was ich mit dem Stick höre, wird auch nicht erfasst.

Zusammengefasst: gibt’s nicht (mehr) 🙂

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soml 30: Ein Lied, das bei deiner Beerdigung gespielt werden soll

Da kommt eigentlich nur „Eclipse“ von Kirlian Camera in Frage. Ich habe es hier schon einmal gepostet.
Wenn Elena, die Sängerin von Kirlian Camera, es live auf meiner Beerdigung singen würde, könnte ich mich gar überreden lassen, ein wenig nachzuhelfen… leider würde ich dann nichts mehr davon mitbekommen. Ich glaube, sowas nennt man Kollateralschaden…

Aber da ich mich nicht in meinen Soml-Blips wiederholen möchte, überlege ich mir etwas anderes: die quasigöttliche Elena* bei Ascension in der Temple Version

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* Während des Hörens sterbe ich gerade 1000 Tode, einer schöner als der andere #hach
Elena küssen und sterben. Es wäre es wert. #hach

soml 6: Ein Lied, bei dem du an deine große Liebe denkst

Lange habe ich diesen Artikel vor mir hergeschoben: der Begriff „große Liebe“ ist – zumindest für mich – schwer zu füllen. Die große Liebe war für mich immer die aktuelle. Manchmal gab es doch keine Liebe, sondern nur Verliebtheit oder Schwärmeri, das ist klar, aber wenn sich etwas als Liebe klassifiziert, dann ist es automatisch groß.

Das Lied, das sich mit meiner letzten großen Liebe verband (und die Trennung tut noch immer weh), wurde bereits in soml 2: Ein Lied, bei dem du tanzen musst vorgestellt.
Deshalb nenne ich nun von Shakespear’s Sister das Lied Hello (turn your radio on). (blip)
Immer noch habe ich das Bild vor Augen, wo wir nach [FSK18] im Bett lagen und dieses Lied im Radio gespielt wurde. Es passte eigentlich gar nicht zu meinem damaligen Geschmack, aber hat mich sofort für sich eingenommen.
Ich habe mir damals gleich die ganze MC (Hormonally Yours) gekauft und dann später auch die CD, die ich immer wieder gern höre – und von der ich immer noch begeistert bin.

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