Fans meinten #BILDnotwelcome – die Hetzzeitung heuchelt weiter

Ich hatte ja bereits über #BILDnotwelcome berichtet. Nun gibt es bei BILDblog eine Zusammenfassung der Aktion – viele Fans waren offenbar mit der kostenlosen Werbung ihres Vereins für die Hetzzeitung nicht einverstanden. Und diese selbst hat schön weiter geheuchelt.

Wer nicht für „Bild“ werben will, muss gegen Flüchtlinge sein(3)

Blogger für Flüchtlinge

Wie schrecklich muss es für diese Menschen sein, die vor Krieg und Gewalt nach Deutschland flüchten und hier sich vor den Menschen, denen es sehr gut geht – dumpfe Nazis, flankiert von „besorgten Bürgern“ (= rechtspopulistisches Gesindel) und populistischen Politikern – nun fürchten müssen?

Ich unterstütze die Aktion „Blogger für Flüchtlinge“, weil ich etwas für diese Menschen tun will, denen Rückhalt geben, die etwas tun und nicht zuletzt mich den Menschenfeinden hierzulande in den Weg stellen möchte.

Der wirkliche Zweck des Prostituiertenschutzgesetzes

Zum aktuellen Entwurf des „Prostituiertenschutzgesetzes“ schreibt Thomas Stadler

[Mit diesem] treibt man dann allerdings die Prostituierten (wieder) zurück in die Illegalität, was weder ihrem Schutz dienen kann, noch geeignet ist, ihre Selbstbestimmung zu fördern. Menschenhandel und Zwangsprostitution und damit Phänomene die ohnehin schwere Straftaten darstellen, werden sich kaum eindämmen lassen, indem man die legale Prostitution reglementiert.

Unbedingt den Artikel lesen.

Catdance Finalist 2014: Ricky

Ein sehr, sehr rührender Film über ein Kätzchen, das aus dem Heim zu einem Hund gebracht wird, der Angst vor anderen Hunden hat, aber Katzen liebt. Die Geschichte ist aus dem Blickwinkel der Katze erzählt. Der Film hat beim Catdance Festival den 1. Preis gewonnen.

Wie Pegida-Demonstranten nicht ticken

Vor einiger Zeit wurde über eine Studie berichtet, bei der herausgefunden wurde, dass Pegida-Anhänger ganz normale Mittelstandsmenschen seien, die mit der Regierung und den Medien unzufrieden sind. Viele Menschen – Journalisten, Wissenschaftler und dergleichen – haben sich die Studie angeschaut. Und in der Luft zerrissen. Bei Frischer Wind gibt es einen langen Artikel mit vielen Links zu weiteren Besprechungen:
Was verrät uns die aktuelle Studie der TU Dresden über den “typischen” PEGIDA-Demonstranten?

Fitbit

Prolog (*hüstel*)
Ich spreche hier von einem Fitbit-Device, kann aber aber keine Aussagen zu anderen machen. Vielleicht sind die besser oder billiger oder schöner…

fitbit

fitbit, 2762 Schritte gelaufen am aktuellen Tag

Vor kurzem habe ich mir einen fitbit one gekauft. Das ist ein Schritt-, Stockwerk- und Kalorienzähler, mit Schlafmessung und Weckfunktion. Ach, und social ist das Gerät auch noch, weil man sich mit anderen verbinden kann, und schauen, wer in den letzten sieben Tagen am meisten Schritte ging. Außerdem können Challenges abgemacht werden, zum Beispiel, wer eine Woche lang täglich mindestens 10.000 Schritte geschafft hat.

Ich habe gezögert, mir das Gerät zu kaufen, weil ich nicht ganz so viel von der Contestisierung unseres Lebens halte: immer dieses mit anderen messen, wer stärker ist, erfolgreicher, schöner, besser kocht, mehr schafft… Dieses dauernde Gegeneinander. Ich bin eher ein Freund des Miteinanders, zusammen ein Ziel erreichen.

Andererseits muss man sich ja nicht an diesen Challenges beteiligen.

So richtig hilfreich ist so ein Gerät, weil man sich selbst bewusst wird, wie viel (oder wenig) man sich so bewegt. Und man selbst daran arbeitet, das zu ändern. Ich versuche schon, meine 10.000 Schritte pro Tag vollzukriegen (mal klappt es und mal nicht). Und auch, jeden Tag 10 Stockwerke zu steigen (was eigentlich nie ein Problem ist). Und darum finde ich den wirklich gut.

Sonst kann das Gerät noch per Vibration wecken und anscheinend auch den Schlaf bewerten (nicht ausprobiert). Und man kann irgendwie auch eingeben, wie viel man getrunken hat…

Das Ding verbindet sich per Bluetooth mit dem Smartphone und hat einen Dongle für den Rechner dabei. Für Android (und ich glaube, iOS) gibt’s Apps, für Windows-PCs Software.

Epilog (*hüstel*)
Ich hatte meinen fitbit in der Bahn verloren 🙁 Dann es an die Bahn selbst („Fundservice“) und fitbit gemeldet – zum Löschen des Kontos. Aber dann hat fitbit mir einen neuen zugesandt!!111! Sehr cool, und danke dafür, Super Service!