Bandcamp

bandcamp logoSeit einiger Zeit höre ich gern Psychobilly.  Allerdings habe ich nicht allzu viel Musik davon – einiges von The Cramps, ein paar Sampler und sonst eher Rockabilly und Ähnliches. Da ich eigentlich eh keine körperlichen CDs mehr höre, sondern nur noch MP3s, hatte ich mich entschlossen, gleich zu einem Online-Service zu wechseln, wo ich die entsprechenden Lieder bzw. „CDs“ kaufe. Mir war das Thema Kaufen (statt Streamen) wichtig, da ich eh selten am Rechner Musik höre, sondern eher in der Bahn oder im Auto. In der S-Bahn bzw. auf dem Smartphone könnte ich auch gestreamte (und lokal gespeicherte Musik) hören, aber im Auto benötige ich (MP3-) CDs.

Also fragte ich – wie üblich bei solchen Dingen – bei Twitter nach, welche Möglichkeiten es abgesehen von Amazon, Google und iTunes gäbe. Stefan hat mir den Tipp Bandcamp gegeben. Grundsätzlich sind die Preise für MP3s ähnlich wie bei den Großen (s.o.), jedoch nimmt Bandcamp, anders als diese nur eine Provision von 10-15%. (Ich meine, dass bei Apple/Amazon/Google mal 60% genannt wurde, finde aber gerade keine Quelle.) Das heißt, es kommt wesentlich mehr bei den Labels und damit bei den Bands an.

Selbstverständlich gibt’s da eher Independent-Musik, was einerseits ein bisschen schade ist, andererseits aber dazu ermuntert bzw. zwingt 🙂 neue Bands kennenzulernen.

Bei bandcamp ist toll, dass man für einen aus meiner Sicht geringen jährlichen Beitrag V.I.P Member eines Labels werden kann, damit einen kostenlosen Zugriff auf alle digitalen Produkte dieses Labels hat und bei nicht-digitalen (z.B. CDs) einen Nachlass erhält. Ich zum Beispiel bin V.I.P Member bei Diablo Records für €45/Jahr. Da sind wirklich tolle Bands dabei.

Btw. Anlass für diesen Artikel war eine Mail von Bandcamp, in der sie mir eine neue CD in meiner „Collection“ präsentierten.

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