Barcamp Nürnberg #bcnue6 Samstag

Logo barcamp Nürnberg

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Ich war mal wieder auf nem BarCamp. Und mal wieder im schönen Franken. Das BarCamp Nürnberg fand in der Grundig-Akademie statt und hat auch dieses Jahr viel Spaß gemacht. (Bevor ich’s vergesse: Nürnberg ist eine Stadt, die ich sehr schätze, ich bin wirklich gern dort!)

Das BarCamp Nürnberg begann wie jedes andere auch: Vorstellungsrunde (Touristik, Projekt-Management, Application-Management waren meine Tags) und dann die Sessionvorstellung. Danach gingen die Sessions los.

Ich nahm teil an…

  • Ich lese dieses Blog weil… (@littleelophant)
    Eigentlich sollte es nur um Blogvorstellung, Blogartvorstellung (Food, Beauty…), Geschmacksaustausch und dergleichen gehen. Also quasi ein Ausbruch aus der eigenen Filterblase.
    Aber dann hat sich eine interessante, spannende und kurzweilige Diskussion über Blogs und Bloggen, Früher und Heute entbrannt. Gerade über Kommentare bzw. die stark abnehmende Menge derselben in den letzten Jahren (die mir bereits häufiger in vielen Blogs aufgefallen ist), haben wir lange diskutiert. Die Besucher diskutieren offenbar lieber in den sozialen Netzen, insbesondere facebook, als auf den Blogs selbst. Dies finde ich überaus schade. Nicht in erster Linie, weil ich kein facebook nutze, sondern eher, weil die Diskussionen in geschlossenen Räumen stattfinden und wesentlich weniger öffentlich als auf dem Blog selbst. Die Kommentare sind irgendwann verloren, irgendwo auf eine facebook-Seite, verschüttet…

  • Codequalität in großen Projekten (@eriktittel)
    Erik hat ein paar gute Tipps zur Codequalität gegeben bzw. erläutert. Zu einem großen Teil ging es um lesbaren Code. Zum Beispiel:

    • Keine Verwendung von Magic Numbers (= Zahlen, die irgendwo im Quelltext auftauchen und die nicht in Variablen oder Konstanten definiert werden). Sowas wie „if($minDays == 7) continue;“ Weil: warum steht da 3 und nicht 27 oder 55 oder 1683…? Und wenn die Mindesttageszahl irgendwann einmal geändert wird, muss ich dann den gesamten Quelltext durchschauen? Tolle Sache. Wie viel cooler und nachvollziehbarer wäre doch sowas wie „if($minDays == self::WOCHENTAGESANZAHL) continue;
    • Variablen nachvollziehbar benamsen. Daran krankt es manchmal bei mir auch. Wobei, wenn ich $n, $i… nutze, sind das immer Laufvariablen. Sowas wie „for($i=0; $i<=$minDays; $i++)„. Auf jeden Fall ist das nachvollziehbarer als „for($i=0; $i<=$mt; $i++)“ (mt = Mindesttage, was man weiß… oder auch nicht 🙂 )
    • Doppelnutzung von Variablennamen ist auch schwierig, sowas wie
      public function doSomething($someVar){

      $someVar = „abc123“

      return $someVar;
      }
      Letztendlich hat $someVar nichts mehr mit dem ursprünglichen Wert zu tun.
  • Suizid – 5 Ways to leave live (@fripi)
    Der @fripi arbeitet bekanntermaßen als Krankenpfleger. Er hat in der Session mithilfe einer Top5 erzählt, wie sich Menschen umbringen (bzw. dies versuchen). Der Nils hat viele Tipps für den nächsten Suizid gegeben, erläutert, wie man es richtig macht bzw. nicht machen sollte. Von fehlgeschlagenen Versuchen berichtet, fiesen Dingen, die er gesehen hat.
    Und uns dabei allen klar gemacht, dass gegen den Schrecken, den er gesehen hat, nur darüber reden hilft.
    Und nein, er hat uns keine Tipps für den Suizid in dem Sinne gegeben.
  • Wir haben den Titel – habt ihr die Story? (@annespitaler)
    Sehr amüsante, unterhaltsame, überraschende Session: Anne hat Überschriften von Zeitungsartikeln genannt und wir alle mussten den Inhalt des Artikels erraten. Hat viel Spaß gemacht!
  • Controlling im Online- und Social Media-Marketing (@adthink)
    Frank Neuhaus hat erläutert, wie und was man beim SoMe-Marketing messen kann, was nicht, was die Bedeutung des Gemessenen (bzw. der Zahlen) sein kann. Welche Fehler so gemacht werden, welche Tools es gibt. Und viele Best Practises genannt. Ich fand es sehr interessant, einfach mal in den Bereich reinzuschnuppern und mir ein ganz klein wenig Grundwissen anzueignen. Kann man immer brauchen 🙂
  • Themenfindung – Worüber soll ich bloggen? (@daskerst)
    Was sind Themen, was nicht? Interessiert das, was ich schreiben will, mich oder mein Publikum? Kann ich das Thema kurz beschrei(b)en – z.B. nach dem Modell „Küchenzuruf“: kann ich das Thema von der Küche ins Wohnzimmer schreien, ohne dabei heiser zu werden? Woher kann ich Themen bekommen? Per (RSS-) Feed zum Beispiel oder mit anderen Tools.
    Das alles sind Fragen bzw. Tipps, die Bloggern und Journalisten helfen, Themen zu erkennen.
  • PM-Coaching in Russland (@alomuc)
    Die Session habe ich nun zum dritten Mal erlebt und auch dieses Mal war sie klasse. Hier ein früherer Bericht

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