Barcamp Bodensee 2012 #bcbs12 Samstag

Letztes Wochenende fand in Friedrichshafen das BarCamp Bodensee statt. Friedrichshafen ist, wer es noch nicht weiß, die Heimatstadt des Zeppelins, Friedrich von Zeppelin hat hier lang gelebt und gearbeitet. (Mehr bei Wikipedia.)
Und in dieser sehr schönen Stadt fand an der Zeppelin-Universität das BarCamp statt.

Am Samstag habe ich dort folgende Sessions besucht (leider habe ich nicht alle Twitter-Namen notiert, trage aber gern nach :-)):

USB-Hacking (@musevg)
Eigentlich ganz einfach, aber irgendwie auch wieder nicht… letzten Endes kann man an den USB-Port Mäuse und Keyboards anhängen. Wenn man nun einem USB-Stick so programmiert, dass der sich als Keyboard ausgibt und solche Kommandos an den Rechner sendet, kann man den Rechner ganz leicht das machen lassen, was man will…
Man muss nur noch jemanden finden, der den Stick in den eigenen Rechner steckt. (Und das ist leider immer noch sehr einfach…)
Essenz: vertraue keinem (gefundenen) USB-Stick. Und da so ziemlich jedes Betriebssystem USB-Keyboards zulassen, kann auch jeder auf diese Art und Weise gehackt werden.

Digital Legacy
Was passiert mit unseren Online-Konten, wenn wir sterben? Was wünschen wir, dass passiert? Haben wir uns darauf vorbereitet? Wie sollen/können wir uns vorbereiten.
Das waren die Fragen, über die wir bei dieser Session gesprochen haben. Ich selbst hatte mich schon mit diesen Fragen beschäftigt, aber irgendwie scheint der Tod immer noch so weit entfernt, dass man (ich) es aufschiebt… werde mich dem ein weiteres Mal annehmen 🙂

Durchblick – meine Erfahrung nach 7 Monaten Augenlasern (Ute)
Ute hat sich im Winter die Augen lasern lassen und von ihren Erfahrungen berichtet. Was gemacht wurde, welche Tipps sie für Nachfolger hat, derlei.

Twitter API
Es wurde erklärt, welche Streams es bei Twitter gibt (letzten Endes der öffentliche für Jedermann; einer, für den sich der Nutzer authentifizieren muss; einen, den man auf Antrag bekommt; und den Stream, bei dem man alle Möglichten von Twitter hat, wie man an den rankommt, ist nicht bekannt…)
Letzten Endes liefert Twitter per REST ein JSON-Objekt zurück, man kann diverse Abfragen und Schreibvorgänge machen, es wirkt alles gut durchdacht und nachvollziehbar.

Abends gab es dann Socializing, Fußball schauen und später Werwolf spielen. Ich selbst habe nur das erstgenannte gemacht, war spaßig und kurzweilig.

Insgesamt ein super BarCamp-Tag, bei dem ich viele Bekannte wiedergetroffen, Kontakte geknüpft und interessante Gespräche geführt habe.

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