soml 1: Ein Lied, das dich glücklich macht

Irgendwann finde ich vielleicht mal ein Lied, dass mich glücklich macht. 🙂
Aber aktuell kann ich nur mit einem Hach-Lied dienen. (Ist ja auch schon mal was…)
Und zwar handelt es sich um Transylvania von Ostara (Blip: )

Transylvania ist ein Hach-Lied für mich. Irgendwie finde ich es einfach wunderschön, kann aber nicht genau sagen, warum…
Deshalb schreibe ich mal ein bisschen über die Band und die Szene / Musikrichtung, zu der dieses gezählt wird: Neofolk.
Neofolk ist – wie ich angedeutet habe – sowohl eine Musikrichtung wie auch eine Szene. Wobei Szene ein bisschen übertrieben scheint. Die Musikrichtung (die es so nicht gibt) „Neofolk“ ist eine neue Form des Folks, und genau wie beim bekannten Folk gibt es beim Neofolk verschiedene Abstufungen.
Die Neofolk-Szene ist eine Musiker_innen-Szene, d.h. sie definiert sich durch die Musizierenden. Es ist dort so, dass es sehr viel Zusammenarbeit gibt, mehrere Bands bestehen gar nur aus einem Musiker und werden dann zusätzlich pro CD mit anderen Musikern zusammengestellt. Current 93 ist ein bekanntes Beispiel, früher spielte David Tibet (= Current 93) viel mit Douglas Pearce (= Death in June) zusammen, außerdem gab es eine enge Zusammenarbeit mit Tony Wakeford (Sol Invictus), Rose Mc Dowell und Steven Stapleton (= Nurse with Wound). Douglas Pearce wiederum arbeitet viel mit Boyd Rice (= NON, Boyd Rice and Friends) und Albin Julius (= Der Blutharsch) zusammen. Dies gilt auch für deutsche Bands. Andreas Ritter (= Forseti) hat viel mit anderen deutschen und internationalen Bands gemacht…

Musikalisch ist Neofolk in verschiedenen Bereichen anzutreffen

  • rockiger Neofolk (Ostara)
  • neo-klassische Musik (Camerata Mediolanense)
  • Industrial (Nurse with Wound, Mother Destruction)
  • Mittelalterliche Musik (Neun Welten, Sturmpercht)
  • Folkige Musik (Forseti)
  • Grenzgänger (Current 93, Death in June, Boyd Rice)
  • Martial Industrial (Rome, Der Blutharsch)

usw.

Thematisch beschäftigt sich Neofolk mit den üblichen Bereichen. Im (deutschen) Neofolk spielt Heimat und -verbundenheit eine große Rolle. Es gibt außerdem diverse Bands und Musiker, die offen rechts sind. Problematiscb ist insofern, dass einige Bands und Musiker sich gern martialisch geben und sich auch nazistischer Symbolik bedienen. Besonders hervorzuheben sind hier Death in June und Der Blutharsch, die jedoch beide betonen, unpolitisch zu sein und sich der Symbolik um ihrer selbst, d.h. aus reiner Faszination, bedienen. Für mich inakzeptebel (und darum fast unhörbar) ist übigens der Sozialdarwinist Boyd Rice. (Musikalisch mag ich ihn durchaus…)

Hier ist der blip zu dem Lied.

Hier geht’s zum soundtrack of my life

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