tick tack – 08/09: Männer, Emanzipation und so

Schon wieder eine Woche vorbei, schon wieder ein Wochenende vorbei, schon wieder nichts passiert 😉
314px-david_von_michelangeloNein, halt. Einen interessanten Artikel bei Wolf’s Weblog gefunden, darin wird die Männer|Zeitung aus der Schweiz vorgestellt.
Bei der Männer|Zeitung handelt es sich um eine Zeitung für moderne Männer ohne Allüren. Bös gesagt, stimmt aber. Was ich meine sind, Männer, die sich nicht unbedingt im Playboy, Kicker, Men’s Health, Auto Motor Sport… wieder finden. Schaut einfach selbst rein.

Aber was hat das jetzt mit „tick tack“ zu tun?
Es folgt nun ein Abriss über den modernen Mann und die Probleme, die aus meiner Sicht dazu führen, dass er nicht versteht und nicht verstanden wird.

Es ist doch nun einmal so, dass ein gewaltiger Druck auf uns Männern lastet: wir sollen modern sein, zärtlich, einfühlsam… und dann sucht „sie“ sich einen Macho aus und wählt uns als besten Freund. Wir gelten als Weicheier, als Softies. Wir sollen uns selbst unter den Fußsohlen rasieren und der Retrosexuelle feiert Triumphe. Wir sind zurückhaltend und freundlich und erleben dann, wie der karrieregeile Ellenbogennutzer sich die Liebste unter vielen aussuchen darf und wir – da „wir es nicht geschafft haben“ – chancenlos beim schönen Geschlecht sind.

Wir Männer befinden uns in einer Umbruchphase. Wir wollen gar nicht mehr Macho, Haushaltsvorstand etc. sein, aber solange sich die Anforderungen schneller ändern als wir es tun könnten und solange ihr, werte Damenwelt, jedes Jahr eure Meinung ändert, wird sich im zwischengeschlechtlichen Bereich wenig ändern, vielmehr werden weiterhin beide Seiten unsicher und unzufrieden sein.
Wir Männer wissen nicht, wo die Reise hin geht und ihr Frauen wisst es offenbar auch nicht. Aber viel zu oft habe ich den Verdacht, dass ihr weiterhin von uns erwartet, dass wir es wissen sollten. Ich denke, ihr macht es euch viel zu einfach.

(Zugegeben, ich habe hier dem schönen Geschlecht die „Schuld“ an der Unsicherheit der Männer gegeben, die doch eigentlich in erster Linie von den Medien präsentiert oder generiert wird. Jedoch andererseits sind uns allen Beispiele aus der eigenen Anschauung bekannt.)
Bild: wikipedia

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