„Warum regen wir uns über Chrome auf“

Das fragt der Werbeblogger in einem ebenso polemischen wie sinnfreien Artikel.

Er fragt, warum wir uns über die eventuelle Datensammelwut von Googles Chrome beschweren, aber nicht über die sonstigen Datensammel-Missstände, wie

  • Online-Gewinnspielen
  • ein Profil bei Xing, Facebook und Co.
  • unsere Urlaubsfotos bei Flickr einzustellen
  • Kreditkartendaten Amazon & Co. zu übergeben
  • uns nicht über Schufaauskünfte beschweren
  • mobil zu telefonieren
  • Biometrischer Pass
  • elektr. Gesundheitskarte

Und jetzt der Denkfehler von Patrick Breitenbach:
doch, wir haben etwas dagegen. Aber wir sind nur die, die sich eh für Datenschutz und Privacy interessieren. Die anderen, die stört auch nicht die Datenkrake Google.

Ihr dürft meine Fotos bei flickr sehen – aber nur die, die ich veröffentliche. Die von mir gehörten Lieder bei last.fm könnt ihr auch anschauen – aber nur, wenn ich scrobble. Von meinem Profil bei meinVZ sehr ihr nichts und auch meinVZ hat nur die Daten, die ich denen geben wollte. Gegen die Steuer-ID habe ich protestiert, gegen die Vorratsdatenspeicherung gehe ich auf die Straße. Google ist sowohl bei Cookies als auch bei NoScript verboten…

Und viele von euch – da bin ich mir sicher – machen ähnliches.

Btw: ich habe mich nicht über Chrome beschwert, dass Google böse ist, habe ich ja bereits bewiesen

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