Tiefensee zeigt, wo’s lang geht…

Ich bin kein wirklicher Gegner der Bahn-Privatisierung, die Nicht-Trennung von Bahn und Schiene allerdings ist einer dieser gigantischen Fehler, die uns Kunden später wieder Millionen kostet. Kennt man ja von den Stadtwerken…

Allerdings ist die Privatisierung noch nicht wirklich beschlossen. „Unser“ Minister Tiefensee zeigt aber schon, wo’s seiner Meinung nach lang gehen soll: Bahnhöfe, auf denen weniger als 100 Passagiere einsteigen, sollen geschlossen werden. (Eigentlich nur nicht mehr vom Bund und möglichst auch von den Ländern nicht gefördert, aber das läuft auf’s gleiche hinaus.)
Politiker sperren sich gegen diesen Vorschlag, die Bahn dementiert.
Aber letztendlich müssen wir damit leben, wenn die Bahn privatisiert ist. Ein Unternehmen muss nun mal Gewinne erwirtschaften. Dieses Problem kann man m.E. nur durchbrechen, indem man für Wettbewerb sorgt. Diverse kleine und regionale Unternehmen haben schließlich schon heute Strecken übernommen, die die Bahn aufgab.

Übrigens: von England lernen, heißt zu lernen, wie man’s besser macht.

Quelle: FTD

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