Rechte und Wölfe

Bei Telepolis ist einer dieser immer häufigeren, wirren Artikel ohne eigentlichen Sinn zu finden. Es geht dabei um Wölfe, genauer um die Wiederansiedelung dieser possierlichen Tierchen in der Lausitz.
Ein Kämpfer für diese Ansiedelung ist politisch eher rechts. Darum ist die Ansiedelung abzulehnen. Außerdem sind in der letzten Zeit 300 Menschen von Wölfen gerissen worden. Freilich stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, wie viele Menschen in D dieses Jahr im Straßenverkehr umkamen, oder durch Rauchen oder…

Okay, Argumente beiseite. Wenn ein Rechter für Wölfe kämpft, ist deren Ansiedelung natürlich abzulehnen. Ganz nach dem Motto „Hitler und Stalin waren auch Hundeliebhaber“.

Zum Glück sind im Forum zum Artikel ebenfalls sehr kritische Stimmen zu lesen.

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2 thoughts on “Rechte und Wölfe

  1. Ironie im Netz (und in e-mails) ist problematisch, weil sie schwerer zu identifizieren ist als in mündlicher Kommunikation von Angesicht zu Angesicht.
    Möglicherweise meinst Du dies hier aber auch gar nicht ironisch. Was mich jetzt noch interessieren würde: wie findest Du nun meinen Eintrag und weißt daher, dass ich auf Deiner Seite war, und woher nimmst Du eigentlich die Zeit und den Nerv für all dies? Jeden Tag so viel Lesen und dann auch noch kommentieren, kein Wunder, dass Du keinen Fernseher brauchst…. 😉
    LG, iNSA

  2. TP ist eigentlich durchaus hochwertig, aber manchmal schreiben die absoluten Blödsinn. In erster Linie, wenn’s um Blogs geht. Und in diesem Artikel eben auch. Zum einen ist die politische Auffassung dieses Pro-Wolf-Streiters vollkommen egal und deswegen reine Polemik. Zum zweiten ist die Aussage, dass in der letzten Zeit 300 Menschen gerissen wurden, schwachsinnig: der Zeitrahmen ist diffus und die Anzahl bei 6 Mrd Menschen auch nicht so groß.
    Zum Thema Gefahren kommt übrigens in nächster Zeit ein Artikel.

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