Seehofer: der CSUs neuer Sündenbock

Bevor die CSU noch eine Wahl gewonnen oder verloren hat, findet sie bereits einen Sündenbock. Horst Seehofer, lange Jahre Minister, das soziale Gewissen der CSU, das sie unter Huber verraten hat. Einer der wenigen CSUler, die dem Parteifürst die Stirn bieten, unbequem, aber nicht oppertunistisch.
Und jetzt wird er langsam geschasst von seinen Parteifreunden. Zunächst die Kampagne der BILD-Zeitung; dann nach Wochen meldet sich vollkommen ungefragt der Kölner Erzbischof Kardinal Meisner zu Wort, das reaktionäre Gewissen der katholischen Kirche, das mit Ratzinger verloren ging. Daraufhin offzieller Sturm der Entrüstung innerhalb der CSU. Kurze Zeit später fing auch Söder an zu sägen. Er befürchtet offensichtlich, dass sein Geschleime nach Stoiber nichts mehr Wert ist und möchte sich bei dem rechten und neoliberalen Flügel (Beckstein und Huber) Freunde schaffen. Und jetzt der nächste, Bernd Weiß (Langtagsabgeordneter und stellv. Bezirksvorsitzender von Unterfranken – Boah!) und sagt, Seehofer solle zurück treten. Gelesen bei der sueddeutschen.

Liebe Leute, merkt ihr gar nicht, wie viel IHR der CSU schadet?!
(Hassens)Werte CSU: zunächst lernt erstmal Demokratie. Dann Kinderstube. Und dann meldet euch zu Wort. Aber bitte so, wie man das von erwachsenen Menschen erwarten kann.

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