Computerspiele sind Kunst

Gerade erst habe ich einen Artikel zum Thema Killerspiele veröffentlicht und nun lese ich bei golem.de eine höchst interessante Meldung zum Thema Computerspiele allgemein:

„Erwachsene müssen das Recht haben, sich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen auch Geschmacklosigkeiten oder Schund anzusehen bzw. entsprechende Spiele zu spielen. Die Meinungsfreiheit und die Kunstfreiheit gehören zu den im Grundgesetz verankerten Grundrechten. Die Kunstfreiheit ist nicht an die Qualität des Werkes gebunden. Kunstfreiheit gilt auch für Computerspiele.“

sagt der Geschäftsführer des deutschen Kulturrats.

Dem stimme ich grundsätzlich zu. Wobei klar sein muss, dass sich über Kunst und Geschmack vortrefflich streiten lässt und über einige Computerspiele ebenso.

Der Artikel bei golem.de

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23 thoughts on “Computerspiele sind Kunst

  1. Ja, Computerspiele sind Kunst. Wenigstens ein Teil von ihnen. Dabei sollte man sich nicht nur auf die Grafik reduzieren. Bei Half-Life 2 erlebt man einen ganzen Roman aus einer Endzeit-Welt, und in Prey wird man Aspekten aus M.C. Eschers Bilderwelt konfrontiert. Ach ja, nicht Diablo II vergessen, bei der Matt Uelmen wirklich wundervolle Musik komponiert hat. Und er hat sie nicht nur einfach komponiert. Nein, AFAIK ist sie auch von einem richtigen Sinfonie-Orchester eingespielt worden.

    Was noch so Gesamtkunstwerke sind? Na z.B. Dungeon Keeper, Afterlife, War Craft 2, Sanitarium, The Suffering, Grim Fandango, Starship Titanic, Ultima VI, Ultima Underworld 2, Riven, … .

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