Demokratieschock

Marcel Bartels schreibt bei mein-parteibuch.de über den Demokratieschock, den die jüngste Umfrage leider nicht auslöste. Es geht dabei um eine Umfrage von Infratest, bei der herauskam, dass die Deutschen mit der Demokratie nicht ganz zufrieden sind. Naja, unzufriedener denn je. So schlimm, wie spiegel online behauptet hat, ist es zwar nicht, aber es sollte doch zu denken geben.
Insbesondere den Politikern, denn die haben es in der Hand. Diese repräsentieren die Politik und auch das Bild, dass sich der Mensch von der Politik macht. Und dieses Bild wird gern verzerrt von einigen Politikern, die

  • raffgierig sind, und nichts dabei finden (nicht wahr, Herr M*rz?!)
  • sich bestechen lassen, und nichts dabei finden
  • und auch noch damit durch kommen, Herr K*hl

Aber warum machen sich unsere Politiker Sorgen darüber, dass es den Begriff „Unterschicht“ gibt (an der Realität stoßen sie sich offensichtlich weniger), dass Deutschland nicht mehr das Land der Richter und Henker ist, sorry, Dichter und Denker selbstverständlich (Eine bedauerliche Freud’sche Fehlleistung meinerseits, Und böse obendrein!) ist? Mag es daran liegen, dass die Politiker sich viel mehr Sorgen um andere Dinge machen? Zum Beispiel, dass der deutsche Bundesbürger merkt, dass die Demokratie klammheimlich abgebaut wird?!
Halten wir diesen Gedanken fest. Die Demokratie in D wird abgebaut, die Bürger merken dies und reagieren darauf wie im Biedermeier. Wenn man bedenkt, dass die Politik den Rechtsstaat auch noch an GVU, GEMA und Co. verkauft, ist das vielleicht sogar verständlich.
Ein Zitat zum Schluss: „Selbst im Fall einer Revolution würden die Deutschen sich nur Steuerfreiheit, nie Gedankenfreiheit zu erkämpfen suchen.“ (Friedrich Hebbel)

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